Bußgeldkatalog, Stand:

26 km/h zu schnell innerorts

Hier finden Sie die aktuellen Strafen für eine Überschreitung der Höchstgeschwindkeit um 26 km/h zu schnell innerorts aus dem bundesweit gültigen Bußgeldkatalog 2026.

Kostenlose Erstberatung vom ADAC Vertragsanwalt

Über unseren Bußgeldcheck können Sie eine kostenlose Auswertung zu Ihrer Blitzermessung anfordern und sich über einen möglichen Einspruch informieren. Laut Studie* sind 56% der Bußgeldbescheide fehlerhaft.

Zum Bußgeld-Check
* Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co.KG
26 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften zu schnell gefahren
Für 26 km/h zu schnell innerorts gelten höhere Regelsätze als bei derselben Überschreitung außerorts.

Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 26 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften wird gemäß dem Bußgeldkatalog mit folgenden Maßnahmen geahndet:

Maßnahme Kosten (EUR)
Bußgeld (laut Bußgeldkatalog) 180,00
Auslagen & Gebühren 28,50
Gesamtkosten 208,50
Punkte in Flensburg 1 Punkt
Fahrverbot 1 Monat*
Gesamtkosten bei Vorsatz* 388,50

* Bei vorsätzlicher Begehung wird ein Regelsatz von mehr als 55 Euro nach § 3 Abs. 4a BKatV grundsätzlich verdoppelt.


Kostenlose Erstberatung vom ADAC Vertragsanwalt

Über unseren Bußgeldcheck können Sie eine kostenlose Auswertung zu Ihrer Blitzermessung anfordern und sich über einen möglichen Einspruch informieren. Laut Studie* sind 56% der Bußgeldbescheide fehlerhaft.

Zum Bußgeld-Check
* Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co.KG

Bußgeldtabelle 2026 innerorts

zu schnell km/h Punkte Buß­geld Fahr­verbot Einspruch ratsam?
Bis 10 Km/h - 30€ Nein Eher nicht
11 - 15 Km/h - 50€ Nein Eher nicht
16 - 20 Km/h - 70€ Nein Eher nicht
21 - 25 Km/h 1 115€ Nein Jetzt
prüfen
26 - 30 Km/h 1 180€ 1 Monat* Jetzt
prüfen
31 - 40 Km/h 2 260€ 1 Monat Jetzt
prüfen
41 - 50 Km/h 2 400€ 1 Monat Jetzt
prüfen
51 - 60 Km/h 2 560€ 2 Monate Jetzt
prüfen
61 - 70 Km/h 2 700€ 3 Monate Jetzt
prüfen
Über 70 Km/h 2 800€ 3 Monate Jetzt
prüfen
* Ein Fahrverbot von 1 Monat droht, wenn bereits wegen einer Überschreitung von mindestens 26 km/h rechtskräftig eine Geldbuße festgesetzt wurde und innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft erneut mindestens 26 km/h zu schnell gefahren wird.

26 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften:

Wenn Sie innerorts mit 26 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit geblitzt wurden, müssen Sie laut aktuellem Bußgeldkatalog mit spürbaren Sanktionen rechnen. Seit der Reform vom 08.11.2021 wurde das Bußgeld für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften auf 180,00 EUR erhöht. Wird ein Bußgeldbescheid erlassen, kommen zusätzlich 28,50 EUR an Gebühren und Auslagen hinzu – es droht also insgesamt ein Betrag von mindestens 208,50 EUR.

Bei einer vorsätzlich begangenen Geschwindigkeitsüberschreitung wird ein Regelsatz von mehr als 55 Euro nach § 3 Abs. 4a BKatV grundsätzlich verdoppelt. Die konkrete Geldbuße kann im Einzelfall dennoch von weiteren Umständen abhängen.

Kostenlose Erstberatung vom ADAC Vertragsanwalt

Über unseren Bußgeldcheck können Sie eine kostenlose Auswertung zu Ihrer Blitzermessung anfordern und sich über einen möglichen Einspruch informieren. Laut Studie* sind 56% der Bußgeldbescheide fehlerhaft.

Zum Bußgeld-Check
* Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co.KG

Welche Rolle spielt die Höhe der Überschreitung von 26 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften?

Die Sanktionen steigen mit dem Ausmaß der Geschwindigkeitsüberschreitung. Ab 21 km/h droht innerorts mindestens ein Punkt in Flensburg; ein Regelfahrverbot ist für Pkw grundsätzlich ab 31 km/h zu schnell innerorts vorgesehen. Bei 26 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften ist mit 1 Punkt in Flensburg und 1 Monat* zu rechnen.

Was gilt bei 26 km/h zu schnell in der Probezeit?

Eine Überschreitung von 26 km/h gilt in der Probezeit als A-Verstoß. Bei einem ersten A-Verstoß verlängert sich die Probezeit regelmäßig von zwei auf vier Jahre; außerdem wird die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet.

Was droht bei 26 km/h zu schnell in der 30er- oder 50er-Zone?

Für die Sanktion ist entscheidend, um wie viele km/h das jeweils geltende Tempolimit überschritten wurde. Ob der Verstoß beispielsweise in einer Tempo-30-Zone oder auf einer Straße mit Tempo 50 festgestellt wurde, ändert an der Einordnung als innerörtliche Geschwindigkeitsüberschreitung grundsätzlich nichts. Bei 26 km/h zu viel gelten daher die oben dargestellten innerörtlichen Regelsätze.

Sonderfall: 26 km/h zu schnell in der Baustelle

In Baustellen gelten häufig reduzierte Tempolimits. Für den Regelsatz ist grundsätzlich entscheidend, um wie viele km/h die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde. Kommen weitere Umstände wie eine konkrete Gefährdung hinzu, kann sich die rechtliche Bewertung verändern.

Warum Sie bereits bei der Anhörung anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen sollten

Bereits vor Erlass des Bußgeldbescheids – nämlich bei der Anhörung im Bußgeldverfahren – sollten Sie eine rechtliche Prüfung in Betracht ziehen. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h kann die anwaltliche Einschätzung entscheidend sein.

Ob sich eine Prüfung lohnt, hängt vom konkreten Verfahren ab. Relevant können unter anderem Messunterlagen, Fahreridentifizierung, Beschilderung, Toleranzabzug und die korrekte Zuordnung des Messwerts sein.

Was tun bei einem Bußgeldbescheid wegen 26 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften?

Sie sollten einen Bußgeldbescheid in der Regel nicht ungeprüft akzeptieren. Es bestehen vielfältige rechtliche und technische Angriffspunkte. Als Fachanwalt für Verkehrsrecht biete ich Ihnen eine fundierte Prüfung und Vertretung:

  • Einsicht in die Messakte
  • Analyse des Messprotokolls
  • Bewertung technischer Schwachstellen
  • Vertretung gegenüber Behörde oder Gericht

Ziel ist es stets, Bußgelder zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren – besonders bei drohendem Fahrverbot.

Viele Betroffene setzen sich erfolgreich gegen Bußgeldbescheide zur Wehr. Ich prüfe Ihren Fall und berate Sie kostenlos & unverbindlich zu Ihren Möglichkeiten Einspruch einzulegen.

kostenlose Ersteinschätzung bei fehlerhaften Bußgeldbescheiden. Ihr Fachanwalt für Verkehrsrecht Zum Blitzer-Check
Ihr Fachanwalt für Verkehrsrecht – Ihr Experte für Strafverfahren, Bußgeldabwehr und Unfälle im Straßenverkehr.
Übersicht möglicher Messfehler
  • Messprotokoll und Dokumentation der Messung
  • Eichung beziehungsweise Konformität des Messgeräts
  • Aufstellung und Bedienung entsprechend den Vorgaben
  • Messverfahren und Besonderheiten des eingesetzten Geräts
  • Messfoto, Fahreridentifizierung und Zuordnung des Messwerts

Messung und Unterlagen prüfen

Ob eine Geschwindigkeitsmessung belastbar ist, lässt sich nur anhand des konkreten Falls beurteilen. Je nach Messverfahren können insbesondere Messprotokoll, Eichung, Bedienung, Fotodokumentation und Fahrerzuordnung relevant sein. Bei drohenden Punkten oder einem Fahrverbot kann eine rechtliche Prüfung der Verfahrensunterlagen sinnvoll sein.


Geschwindigkeitsmessung erhalten?
Messung prüfen lassen






Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts mit Fahrverbot:



Strafen aus dem Bußgeldkatalog 2026