Der Bußgeldbescheid im Bußgeldverfahren
Der Bußgeldbescheid wird in der Regel nach einem Verkehrsverstoß ausgestellt, wenn bereits ein Anhörungs- oder Zeugenfragebogen versendet wurde und der Verantwortliche ermittelt werden konnte.

Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Bußgeldbescheid?
- Wie ist ein Bußgeldbescheid aufgebaut?
- Was passiert nach dem Erhalt eines Bußgeldbescheids?
- Kann man Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen?
- Was passiert, wenn man das Bußgeld nicht bezahlt?
Was ist ein Bußgeldbescheid?
Ein Bußgeldbescheid ist eine offizielle Mitteilung der Bußgeldbehörde, die eine Ordnungswidrigkeit und die damit verbundene Sanktion festlegt. Er wird in der Regel nach einem Verkehrsverstoß ausgestellt, wenn bereits die Anhörung im Bußgeldverfahren oder der Zeugenfragebogen versendet wurde und der Verantwortliche ermittelt werden konnte.
Wie ist ein Bußgeldbescheid aufgebaut?
Ein Bußgeldbescheid enthält mehrere wesentliche Bestandteile:
- Personalien: Name, Adresse und gegebenenfalls Geburtsdatum des Betroffenen.
- Beschreibung der Ordnungswidrigkeit: Datum, Uhrzeit, Ort und Art des Verstoßes (z. B. Geschwindigkeitsüberschreitung, Handy am Steuer).
- Beweismittel: Falls vorhanden, ein Blitzerfoto oder andere Nachweise.
- Rechtsfolgen: Höhe des Bußgeldes, eventuelle Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot.
- Rechtsbehelf: Information zur Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen Einspruch einzulegen.
- Zahlungsaufforderung: Frist und Bankverbindung für die Überweisung des Bußgelds.
Viele Bußgeldbescheide
sind fehlerfahft
In manchen Fällen kann der Bußgeldbescheid auch einen Hinweis auf zusätzliche Gebühren und Auslagen enthalten, die die Verwaltungskosten der Behörde abdecken.
Was passiert nach dem Erhalt eines Bußgeldbescheids?
Nach Zustellung des Bußgeldbescheids beginnt eine Frist von zwei Wochen. In dieser Zeit kann der Betroffene prüfen, ob der Bescheid korrekt ist und ob ein Einspruch sinnvoll wäre. Wird der Bescheid nicht angefochten, wird er rechtskräftig, und das Bußgeld muss fristgerecht bezahlt werden.
Falls ein Fahrverbot verhängt wurde, gibt es meist eine Frist, innerhalb derer der Führerschein abgegeben werden muss. Je nach Verstoß kann es auch Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg geben.
Kann man Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen?
Ja, ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ist innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung möglich. Der Einspruch kann sich auf verschiedene Gründe stützen:
- Formale Fehler: Falsche Angaben zur Person oder zum Tatzeitpunkt.
- Fehlende Beweise: Unklare oder fehlerhafte Blitzerfotos.
- Technische Fehler: Falsch geeichte oder nicht korrekt bediente Messgeräte.
- Verfahrensfehler: Mängel in der Bearbeitung durch die Behörde.
Nach dem Einspruch prüft die Behörde den Fall erneut. Wird der Einspruch abgelehnt, kann es zu einem Gerichtsverfahren kommen. In vielen Fällen kann es ratsam sein, einen Fachanwalt für Verkehrsrecht hinzuzuziehen, um Ihre Rechte zu wahren.
Was passiert, wenn man das Bußgeld nicht bezahlt?
Wer das Bußgeld nicht fristgerecht bezahlt und keinen Einspruch einlegt, muss mit Konsequenzen rechnen:
- Erinnerung oder Mahnung durch die Behörde, oft mit zusätzlichen Mahngebühren.
- Vollstreckung des Bußgeldes durch Zwangsmaßnahmen wie Lohnpfändung oder Kontopfändung.
- Falls ein Fahrverbot verhängt wurde, kann dieses ohne Abgabe des Führerscheins verlängert werden.
- Im schlimmsten Fall kann Erzwingungshaft drohen, falls das Bußgeld nicht gezahlt wird.
Es ist daher wichtig, den Bußgeldbescheid ernst zu nehmen und entweder fristgerecht zu zahlen oder rechtzeitig Einspruch einzulegen, wenn Zweifel an der Rechtmäßigkeit bestehen.
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